Smarte Straßenbeleuchtung: Bis zu 60% Einsparung bei der kommunalen Energierechnung
Die Straßenbeleuchtung ist einer der größten Einzelposten im Energiebudget einer Kommune und traditionell der am wenigsten sichtbare. Die Lampen brennen die ganze Nacht mit voller Leistung, ob die Straße belebt oder leer ist; eine defekte Leuchte wird zudem meist erst bemerkt, wenn ein Bürger sie meldet.
Smarte Beleuchtung verändert beides. Jede Leuchte wird zu einem vernetzten Knoten, der von einer einzigen Leitzentrale aus gedimmt, programmiert, gruppiert und überwacht werden kann.
Adaptives Dimmen, das dem realen Leben folgt
Statt eines festen Ein-/Ausschaltplans passen sich die Lichter an die tatsächlichen Bedingungen an: In ruhigen Straßen wird spätnachts gedimmt, und bei erkannter Bewegung, Verkehr oder Ereignissen wird automatisch aufgehellt. Städte verzeichnen im Vergleich zur alten Natriumbeleuchtung regelmäßig eine Energiereduzierung von 40–60%.
- Leuchtenweises Dimmen und Programmieren aus der Ferne
- Automatische Störungserkennung und Wartungswarnungen
- Echtzeit-Energieverbrauch nach Mast, Straße und Bezirk
- CO₂- und Kostenberichte für Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit
Beleuchtung als Smart-City-Infrastruktur
Ein vernetzter Beleuchtungsmast ist mehr als eine Lampe. Er ist Teil eines über die ganze Stadt verteilten, mit Strom versorgten und netzbereiten Rasters von Punkten — ideale Montageorte für Luftqualitätssensoren, Verkehrszähler und Umweltüberwachung.
Gemessen, nicht angenommen
Da jede Leuchte ihren Zustand und Verbrauch an die IoTHUB-Plattform meldet, wird die Einsparung nicht geschätzt, sondern gemessen. Kommunen können den Return on Investment mit echten Daten belegen — und ihn in lebenswertere, nachhaltigere Stadtviertel reinvestieren.

